Montag, 25. Februar 2013

Achtsamkeit

MONTAG morgen ... schlecht geschlafen, wichtige Besprechungen stehen an, Fristen laufen ab, die Nacht war viel zu kurz, der Kaffee schon kalt bevor man den ersten Schluck getrunken hat und das Wetter ... na ja, darüber wollen wir lieber gar nicht erst sprechen ...


An einem solchen Tag weiß man ja eigentlich schon morgens, dass man besser gar nicht aufstehen würde, weil alles nur noch schlimmer werden kann. Jedenfalls - glaubt man es zu wissen. Ist aber totaler Blödsinn. Zumindest, wenn man einige Regeln - sich selbst gegenüber  -einhält :-)
Denn auch ... ach quatsch, was rede ich ... gerade an solchen Tagen ist Achtsamkeit (wie immer) der Schlüssel zum Glück ... und eben diese Achtsamkeit sollte auf mich selbst gerichtet sein.

Achtsamkeit ist ein Schlüssel, der in viele Schlösser passt und entsprechend viele Türen zu öffnen vermag, sogar die zu einem gelungenen Start in die Woche, trotzt vieler augenscheinlicher Widrigkeiten.

Nach innen gerichtete Achtsamkeit bringt uns dazu, das Richtige - für uns - zu tun. Und um uns sollte sich unser Leben schließlich drehen. Jeden Tag und trotz Termine, Zeitdruck, Anforderungen, Arbeit, Verpflichtungen und was uns sonst noch alles von unserem Weg der Achtsamkeit abbringen möchte.

Denn was bringt die Einhaltung eines Zeitplanes oder Termins, wenn ich mich nicht in der Lage sehe, die richtigen Ergebnisse zu präsentieren? Baue ich mir doch lieber ein kleines Zeitfenster ein, indem ich den Termin entweder komplett verschiebe oder auf Zwischenergebnisse, Vorabergebnisse o.ä. verweise. Ausgeruht - und in diesen Zustand kommt man, wenn man achtsam sich selbst gegenüber ist - geht alles leichter von der Hand. Souveränität - was soviel bedeutet, wie das Höchstmaß nach innen wie außen gerichteter Herrschaftsmacht - erwächst aus Achtsamkeit!

Ärgern wir uns also nicht länger darüber, was alles schief gelaufen ist und fangen an, danach Ausschau zu halten, was uns in diesem Moment, an dem Ort, an dem wir uns gerade befinden, in den Tätigkeiten, die wir ausüben und überhaupt an diesem Tag glücklicher, unbeschwerter und freier machen kann. Hören wir, was unsere "innere Stimme", unsere Seele zu sagen hat und setzen unseren Verstand dafür ein, ihnen diese Wünsche zu erfüllen, um uns selbst etwas Gutes zu tun und damit in der weiteren Folge natürlich auch unseren Mitmenschen!


Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben!
(Marie von Eber-Eschenbach)


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