Freitag, 15. Februar 2013

Vom Himmel, den ich noch nicht fand

Vom Abenteuer das eigene Paradies zu finden, erzählt der Film "Wie im Himmel" von Kay Pollak, über den ich Euch gerne berichten möchte, weil er mir so gut gefallen hat ...


Jeder Mensch bekommt für dieses Leben seinen eigenen Ton mitgegeben, den er "nur" finden und abholen muss ... was sich so simpel anhört entpuppt sich im Laufe wohl jeden Lebens zur größten und schwersten (Entwicklungs-)Aufgabe zugleich.Der Film erzählt in bewegender und mitreißender Weise von eben dieser Suche, nach dem eigenen Ton, dem individuellen Lebensrhythmus.

Von Erfolgen und Irrwegen, von Liebe und das, man fälschlicherweise dafür halten könnte. Von menschlichen Schwächen und Stärken, von Freude, Leid, Neid und Missgunst und dem Mut aus der Masse heraus zu treten, sich zu befreien, die eigene Stimme zu erheben und auszusprechen was man als wahr und wichtig erachtet - ganz gleich was andere davon denken oder dazu sagen.

Erzählt wird u.a. die Geschichte eines Mannes, - erfolgreich genießt er soziale und gesellschaftliche Anerkennung und dennoch (oder vielleicht gerade deshalb) vermisst er etwas elementares - für ihn überlebensnotwendiges. Er begibt sich auf die Suche, nach dem, was in seinem von außen betrachtet so erfolgreichen Leben fehlt und es zeigt sich, dass Lebensbrüche, - werden sie wertfrei angenommen, viel mehr bereithalten als nur Abschied - denn vor allem beinhalten sie doch die Chance auf einen tatsächlichen Neubeginn. - Und was vielleicht noch viel wichtiger ist, dass sich die Möglichkeit dieses Neubeginns vor dem Hintergrund der eigenen Lebenserfahrungen offenbart, die durch die Krise des Bruchs nur noch an Tiefe gewinnen.

Das dies in keiner Beziehung zum eigenen Lebensalter steht - auch diese Erkenntnis greift der Film auf, bei dem letztlich viele Geschichten erzählt werden. Geschichten über die Trugschlüsse der Liebe, das Festhalten an längst Vergangenem und von der Zeit Überholtem, Geschichten über späte Lieben - zu sich selbst oder auch zu seinem Gegenüber - und über die Kraft und Macht der Solidarität - und möglicherweise ist die Fähigkeit zu dieser, eine der, wenn nicht die größte Lebensaufgabe schlechthin, die sich jedem Einzelnen früher oder später stellt ...



Jetzt gehört MEIN Leben MIR.
Meine Zeit auf Erden ist so kurz.
Doch meine Sehnsucht hat mich hierher geführt,
  das, was ich vermisste und das, was ich bekam.

Es ist trotz allem der Weg, den ich mir wählte -
und mein Vertrauen liegt hinter diesen Worten.
Es hat mir ein kleines Stück gezeigt,
vom Himmel, den ich noch nicht fand.

Ich will spüren, dass ich lebe!
Jeden Tag, den ich hab'  werde ich von nun an leben - so wie ich es will!
Ich werde spüren, dass ich lebe!
Werde wissen, dass es gut ist - wie es ist,

dass ich genüge - so, wie ich bin!

Ich hab mein Selbst nie verloren,
aber ich habe es Schlummern lassen.
Vielleicht hatte ich auch nie eine Wahl,
nur den Willen zu überleben.

Ich bin glücklich,
dass ich bin, wie ich bin!

Stark, um frei sein,
werde ich sehen, wie die Nacht zum Tag wird.

Ich bin hier
und mein Leben gehört nur mir,
und den Himmel, den ich suche
den gibt es und ich werde ihn finden, irgendwo ...

 Ich will jeden Tag spüren das ich MEIN Leben lebe!!!

(nach Gabriella`s Song aus dem Film "Wie im Himmel")

glaubt mir: einfach himmlisch ...


Und hier gibt`s den Original Trailer, mit Gabriella`s Song - den solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen - ein wahrer Genuss!:  http://www.youtube.com/watch?v=u2Vr1ODCUag

Der Film läuft übrigens nicht mehr im Kino, aber es gibt ihn auf DVD, da er jedoch definitiv zu der Sorte von Filmen gehört, die man sich immer wieder ansehen kann, werdet Ihr die Ausgabe sicher nicht bereuen. 

Viel Spass und ein himmlisches Wochenende wünscht Euch
Monika Köppel 






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